Schlumberger Geschichte

2017

Bild von einer Schlumberger Sekt Jubiläumsflasche zum 75-jährigen Jubiläum

175 Jahre Schlumberger

Im Jahr 2017 feiert das Haus Schlumberger sein 175-jähriges Bestehen. Als älteste österreichische Sektkellerei seit 1842 blickt das Unternehmen mit Stolz auf eine langjährige Geschichte, geprägt von klar definierten Kernwerten, zurück. Werte, die bereits auf den Gründer Robert Alwin Schlumberger zurückgehen und heute wie damals Bestand haben. Höchste Qualität, die Verbindung aus Tradition und Innovation sowie das Bekenntnis zur österreichischen Sektkultur stehen seit jeher im Fokus von Schlumberger.

2014

Bild von einem Gebäude in Österreich

Österreichische Tradition

Nach 41 Jahren als Teil der Underberg-Gruppe zieht sich das deutsche Familienunternehmen als Hauptaktionär der Schlumberger Aktiengesellschaft zurück und übergibt das von ihr gehaltene Aktienpaket an die Schweizer Holdinggesellschaft Sastre SA rund um den Unternehmer Dr. Frederik Paulsen. Der neue Hauptaktionär bekennt sich zur österreichischen Tradition und der festen Verwurzelung des Unternehmens Schlumberger in Österreich.

1973

Bild von einem Keller, in dem die Schlumberger Sektflaschen gelagert werden

Vier Generationen

Vier Generationen und zwei Weltkriege später 1973 verkaufte der seinerseits kinderlose Robert Schlumberger, Urenkel des Gründers, die Kellerei schließlich an die Unternehmerfamilie Underberg, die ebenfalls ein Familienunternehmen in der nunmehr 5. Generation führt.

Auch wenn der edle Tropfen sich nicht mehr Champagner nennt, die Methode der Herstellung ist bis heute die gleiche geblieben.

1878 1895

Bild von einem alten handgeschriebenen Brief

Adelsstand und Hoflieferant

Der Vöslauer Sparkling avancierte zum Lieblingsgetränk der Wiener Gesellschaft. 1878 wurde Robert Alwin Schlumberger mit dem Titel Edler von Goldeck in den Adelsstand erhoben.

1895 wurde vom Obersthofmeisteramt das Dekret als kuk Hoflieferant ausgestellt.

Mitte des 19. Jahrhunderts

Bild von einem Weingarten und einer Kapelle, die in der Mitte steht

Rotweinherstellung

Mitte des 19.Jahrhunderts hat das Sekthaus Schlumberger auch große Bedeutung als Rotwein Hersteller erlangt. Robert Schlumberger importierte einige rote Rebsorten und pflanzte diese erstmals in Österreich aus. In diesem Bereich gilt er als Pionier und kultivierte als Erster die französischen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot in Österreich.

1862

Bild von einem Haus in Bad Vöslau

Bad Vöslau

Er pachtete vom herrschaftlichen Zehentkeller in Bad Vöslau Weingärten am sogenannten Goldeck im Maital und gründete sein eigenes Unternehmen. Im Rahmen der Weltausstellung 1862 in London schaffte es sein „Sparkling Vöslauer“ auf die Weinkarte der Königin. Auch in Wien wurde der Champagner zum „königlichen Getränk“: Schlumberger wurde zum k.u.k. Hoflieferanten.

Die Begegnung

Portrait von der aus Wien stammenden Sophie Kirchner

Sophie Kirchner

Ein weiteres Erlebnis, das zu einer Wende in seinem Leben führte, war die Begegnung mit der Wienerin Sophie Kirchner bei einer Schifffahrt auf dem Rhein. Es war der Beginn einer Liebesgeschichte. Weil Sophies Eltern der Übersiedlung ihrer Tochter nicht zustimmten, folgte Robert ihr nach Österreich.

1814

Gemälde von Robert Alwin Schlumberger

Geburt

Die Geschichte des Familienunternehmens Schlumberger beginnt mit Robert Alwin Schlumberger, geboren im Jahre 1814 in Stuttgart, der nach dem Tod seines Vaters sein Studium aufgeben musste und Kaufmann wurde. Diese Tätigkeit führte ihn nach Reims in Frankreich in die Champagnerkellerei Ruinart Pére et Fils, wo er bis zum Kellermeister und Produktionsleiter aufstieg.

Schlumberger Logo

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